Unser Casemanagement

Jeder, der Leistungen des Luise-Maaßen-Hauses in Anspruch nimmt, erhält einen Casemanager als festen Ansprechpartner. Der Casemanager unterstützt bei allen koordinierenden Fragestellungen (z. B. Hilfeplanung, Vermittlung in weiterführende Dienstleistungen).

Der Casemanager

  • begleitet die Aufnahme in die besondere Wohnform und/oder tagesstrukturierende Hilfen
  • ermittelt den Unterstützungsbedarf und erarbeitet Ziele gemeinsam mit dem Nutzer
  • gliedert die Ziele in konkrete und überschaubare Arbeitsschritte auf
  • plant und installiert die vereinbarten Hilfen
  • reflektiert regelmäßig zusammen mit dem Nutzer und den im Hilfesystem Beteiligten, ob die Maßnahmen noch geeignet sind und passt sie ggf. an

Am Ende des Bewilligungszeitraums evaluiert der Casemanager gemeinsam mit dem Nutzer und mit allen an der Unterstützung beteiligten Partnern, ob der Hilfeprozess beendet oder fortgeführt wird.

Mit diesem personenzentrierten Vorgehen stellen wir sicher, dass unsere Nutzerinnen und Nutzer genau das Angebot erhalten, welches sie benötigen.

Portraitfoto Franco Franchetto

Franco Franchetto

Dipl.-Sozialpädagoge

Ansprechpartner Casemanagement

Unser Aufnahmeverfahren

Jede*r Bewerber*in kann sich unsere Wohn- und Teilhabemöglichkeiten unverbindlich ansehen. Hierzu sollte ein Termin vereinbart werden.

Sie können an unserem vielfältigen tagesstrukturierenden Angebot auch teilnehmen, wenn Sie von einem anderen Anbieter professionell betreut werden. Für externe Personen findet sich der entsprechende Bewerbungsbogen zum Download hier.

Hat sich die/der Bewerber*in für eine Aufnahme in unser Haus entschieden, benötigen wir

  • ein Bewerbungsschreiben
  • einen Lebenslauf (mit Krankheitsgeschichte)
  • einen Arztbericht
  • sowie einen aktuellen Hilfeplan (in der Regel BEI_NRW).

Wenn uns diese Unterlagen vorliegen, vereinbaren wir mit der/m Bewerber*in ein Interessentengespräch. Die/der Bewerber*in kann zu dem Gespräch alleine erscheinen oder eine Person ihres/seines Vertrauens mitbringen. Im Gespräch werden u.a. die Voraussetzungen für einen Einzug bzw. eine Teilnahme geklärt.

Wird am Ende des Interessentengesprächs eine Zusage gemacht, müssen Anträge beim zuständigen Eingliederungshilfeträger und eventuell auch beim Sozialamt gestellt werden.

Bei jüngeren Bewerbern kann auch das zuständige Jugendamt Kostenträger werden.

Sobald uns die Kostenzusage vorliegt und ein Einzug bzw. eine Teilnahme möglich ist, kann die/der Bewerber*in mit der Vereinbarung eines Probetermins rechnen.

Im Anschluss an das Probewohnen bzw. der Probeteilnahme findet ein Abschlussgespräch statt, in dem gegenseitig entschieden wird, ob die Zusammenarbeit fortgesetzt werden soll.